Vorschau auf die Abschlussprüfung 


Die Abschlussprüfung findet am Dienstag, den 10. Mai 2005 um 11.00 Uhr in Van Hise 849 statt. Sie werden zwei Stunden Zeit haben, die Prüfung zu schreiben, aber die Prüfung kann wahrscheinlich in 90 Minuten gemacht werden. Sie dürfen NICHT Ihre Bücher (und auch nicht Ihr Wörterbuch) benutzen. Alles, was Sie mitbringen müssen, ist ein Bleistift / Kugelschreiber.

I. (39%) Grammatik / Stilistik. Sie werden 13 Sätze übersetzen, wie Sie es auf den vorherigen Examen und Quizzes gemacht haben. Die grammatischen Schwerpunkte kommen hauptsächlich aus Kapiteln 7-10 im Treffenden Ausdruck, aber es wird auch Punkte aus den vorherigen Kapitel geben. Unten sind die wichtigsten Punkte, die Sie auf dem Examen finden werden. Die Punkte mit dem Sternchen daneben werden bestimmt vorkommen.

Grammatik:
The Passive Voice (S. 241-244)
Clauses with um/statt/ohne...zu/dass (S. 221-222)
 Da-compounds preceding clauses (S. 219-220)
 Indirect Speech: der Konjunktiv I (S. 217-219)
To have something done: using lassen correctly (S. 193-4)
Conditional/Subjunctive: der Konjunktiv II (S. 187-192)
 Reflexive verbs (S. 167-8)
 Genitive case (S. 164-5)
 Time expressions in the accusative (S. 141-142)
 Modal Verbs (S. 134-138)
Relative Pronouns (S. 109-110)
 To a country: in/nach/zu (S. 86-87)
 Nationalities & Country Names (S. 84-86)
 When: als-wenn-wann-ob (S. 61-62)
Conjunctions & Clauses (S. 9, 59-65)
Present & Past tenses (S. 58-59)
 N-Stem Nouns (S. 10) & Adjectival Nouns (S. 38-40)
Adjective Endings (S. 33-37)
Stilistik:
Variants of ‘to stop’ (S. 226-7)
 Vacation: Urlaub vs. Ferien (S. 222-223)
Educational Terms: Kurs/Klasse, lernen/studieren usw. (S. 194-197)
 To be about something: handeln von, gehen um (S. 173)
 To ask (for): fragen nach, bitten um (S. 147-148)
 Time Expressions (S. 143)
Variants of ‘to take care of’: sorgen für/kümmern um (S. 120)
Variants of ‘to miss’: vermissen/verpassen (S. 118)
 Still, already, yet: schon, noch, noch nicht, nicht mehr (S. 113)
 Only: nur, erst (S. 95-96)
 Half: halb, die Hälfte (S. 89-90)
 To have/be fun: Spaß haben, Spaß machen (S. 69-70)
 To like: gern haben, mögen, gefallen (S. 68-69)
To leave: lassen, verlassen, weggehen (S. 67)
 To put/place: legen / stellen / setzen / stecken (S. 41-42)
Variants of ‘to think’: denken, überlegen, halten (S. 15-18)
 Variants of ‘people’: man / Menschen / Leute (S. 11-14)
 Expressing opinions: Meinung, Ansicht, Recht haben (S. 5, S. 31)


(Später in der Woche werden Sie ein Wiederholungsblatt bekommen, auf dem Sie Beispiele von Sätzen finden, die Sie als Übung übersetzen können. Die Antworten dazu werden auf der Webseite stehen.)

II. (35%) Kurze Antworten. Sie werden sieben Fragen beantworten müssen, mit kurzen Antworten (2-5 Sätze pro Antwort). Die Fragen werden die Informationen in den Geschichten und Artikeln behandeln, die wir im Treffenden Ausdruck gelesen haben -- das heißt, die Texte aus Kapiteln 7, 8, 9 und 10. Unten sehen Sie einige Beispiele von diesen Fragen -- nicht alle Fragen werden auf dem Examen stehen, nur eine Auswahl davon, aber Sie werden eine Wahl der Fragen haben.

Fragen zu “Über den Umgang der Menschheit mit der Natur” von Hans Jonas (Kapitel 7):
1)Hans Jonas’ Hauptthese ist, dass die Lebensgewohnheiten der Menschen Schuld an die Zerstörung der Umwelt seien. Warum sagt er dann, dass wir vielleicht “mehr Tschernobyls” brauchen? Was würden die guten Effekte von einem neuen Kernkraftunfall (=nuclear accident) sein, in Bezug auf (=with respect to) menschliches Verhalten?

2)Glaubt Jonas, dass die Erde “untergehen” (=perish) wird, wenn wir unser Verhalten nicht verändern? Was ist Jonas’ Bild von der fernen (=distant) Zukunft, wenn wir die Umweltzerstörung nicht stoppen?

3)Jonas erklärt, dass es hauptsächlich die Aufgabe der westlichen/industriellen Welt sei, die Umwelt besser zu behandeln. Was sagt er über die Menschen in der dritten Welt? Was können diese Menschen zur Umweltschutz beitragen? Ist das Ihrer Meinung nach möglich oder sinnvoll?

4)Welche Rolle hat ein Philosoph in der Gesellschaft, Jonas’ Meinung nach? Was kann ein Philosoph für die Gesellschaft leisten, und was kann er nicht leisten?


Fragen zu “Wenn die Haifische Menschen wären” von Bertolt Brecht (Kapitel 8):
5)Nennen Sie zwei Institutionen oder kulturelle Bereiche, die Brecht in seiner Satire bespricht, und erklären Sie, was für eine Rolle diese Institutionen in der Haifischgesellschaft spielen. Was machen die kleinen Fischlein in diesen Institutionen?

6)Auf welche Staatsform(en) spielt Brecht in seiner Satire an? Woher kann man das erkennen?

7)Was für eine Rolle spielt das Glauben an einem Leben nach dem Tod für die kleinen Fischlein in Brechts Satire? Anders gesagt: Was für eine Funktion hat die Religion nach Brecht (oder nach Marx) im kapitalistischen Staat?

8)Inwiefern (=to what extent) ist die Haifischgesellschaft ähnlich zu unserer amerikanischen Gesellschaft? Was sind die Ähnlichkeiten, und was sind die Unterschiede?

9)Warum hat Brecht diesen Text geschrieben? Was wollte er damit sagen oder leisten?


Fragen zu “Element” von Reiner Kunze (Kapitel 9):
10)Warum wird Michael als “unsicheres Element” von der Obrigkeit (=authorities, people in charge) beschrieben? Nennen Sie mindestens zwei Sachen, die Michael machte, um sich verdächtig (=suspicious) zu machen.

11)Michael wollte ursprünglich (=originally) in die Slowakei auf Urlaub fahren. Warum konnte er das nicht tun? Was war seine zweite Entscheidung, wo er seinen Urlaub verbringen würde? Konnte er das tun? Warum oder warum nicht?

12)Was für ein Mensch ist Michael? Wie ist seine Persönlichkeit, und was ist ihm wichtig? Identifizieren Sie sich mit ihm? Was hätten Sie an seiner Stelle gemacht?

13)Welche Beispiele von Ironie und/oder Sarkasmus sehen Sie in dieser Erzählung?

14)Was erfahren wir aus Kunzes Erzählung über das Leben in der ehemaligen DDR? (Das ist eine sehr allgemeine Frage: gibt es Informationen, die Sie von der Geschichte gelernt haben, die Sie vorher nicht wussten?)


Fragen zu “Veränderungen in der deutschen Sprache der Gegenwart” von Hans Eggers (Kapitel 10):
15)Aus welchen Bereichen kommen die meisten neuen Wörter in die deutsche Sprache, nach Hans Eggers? Warum aus diesen Bereichen besonders?

16)Was ist die Rolle der Medien (Zeitungen, Fernsehen, usw.) in Bezug auf (=with respect to) neue Wörter und Formulierungen? Wie war der Prozess anders, bevor die Massenmedien existierten?

17)Glaubt Eggers, dass der amerikanische Einfluss auf die deutsche Sprache in den kommenden Jahren zunehmen oder abnehmen wird? Wie begründet er seine Meinung?


III. (26%) Zusammenfassungen der Referate. Wir hören in der nächsten Woche Referate in der Klasse. Nehmen Sie ZWEI Referate (aber NICHT Ihre eigene Präsentation!) und fassen Sie die Informationen kurz zusammen (=summarize). Sagen Sie, was Sie gelernt haben, und was Sie interessant gefunden haben. Sie können auch gerne Ihre eigene Meinung zu den Themen geben, oder zusätzliche (=extra) Information, die nicht in der Klasse diskutiert wurde. Dieser Teil des Examens soll etwa 120-150 Wörter lang sein.

Viel Glück, und viel Spaß!