Thema für den dritten Aufsatz: Ein Ereignis 


Für diesen Aufsatz sollen Sie ein Ereignis (=an occurence, a one-time event) in der ersten Person (Ich-Perspektive) erzählen. Dieses Ereignis kann fiktiv oder wahr sein.

Was ist ein Ereignis, und wie erzählt man das? Erstens soll es ein bestimmtes Ereignis sein, nicht eine Kombination von vielen. Zweitens ist es zeitlich begrenzt -- das heißt, es soll nicht eine lange Geschichte sein, sondern nur eine bestimmte Begebenheit, die in einem kleinen Zeitraum (in einigen Minuten oder Stunden, aber nicht mehr als einem Tag) geschieht. Also NICHT “Meine Reise nach Deutschland” oder “Mein Leben an der Uni” oder “Wie ich als Kind Klavier spielen lernte” -- solche Themen sind Reportagen oder Geschichten, aber nicht Ereignisse.

Es ist oft der Fall, dass Studenten über ein Konzert oder eine Party als “Ereignis” schreiben wollen. Wenn etwas Bestimmtes bei dem Konzert oder bei der Party passiert ist -- zum Beispiel, wenn Sie von der Polizei angehalten worden sind, oder mit einem engen Freund einen Streit gehabt haben -- dann kann das ein Ereignis sein. Aber bitte schreiben Sie nicht einfach einen Bericht oder eine Reportage über das Konzert / die Party.

Sie sollen den Aufsatz in der Ich-Perspektive schreiben, und es soll in der Vergangenheit stehen (im Präteritum
(=simple past) wäre wahrscheinlich am besten). Das Ereignis kann aus Ihrem eigenen Leben stammen, oder es kann etwas Erfundenes sein, aber Sie sollen es erzählen, als ob es wirklich passiert ist.

Beispiele und Anregungen:

es kann etwas Lustiges sein: wie Sie in einer Nacht von Ihrem Haus ausgesperrt (=locked out) wurden und durch ein Fenster in Ihr Schlafzimmer einsteigen mussten, ohne Ihre Eltern zu wecken.

es kann etwas Ernstes sein: wie Sie einmal in einem schweren Unfall (=accident) waren.

es kann von einer besonderen Leistung handeln: wie Sie in einem Wettbewerb (=competition) waren, wo der Richter unfair war, aber wo Sie trotzdem einen Preis gewonnen haben.

usw.


Hauptpunkte beim Schreiben:

1.Schreiben Sie in der ersten Person (ICH).

2.Benutzen Sie das Präteritum (oder, wo nötig, das Perfekt oder Plusquamperfekt).

3.Benutzen Sie Konjunktionen (z.B. deswegen, also, daher, trotzdem, usw.), um die Zusammenhänge zu erklären, und Adverbien (zuerst, danach, zweitens, nachher, am Ende, usw.), um die Zeitfolgen klar auszudrücken. Sie können auch andere Zeitausdrücke (zwei Minuten später, vor einer Stunde, usw.) in Ihren Aufsatz einbauen, wenn sie gut passen.

4.Versuchen Sie, Ihren Wortschatz zu erweitern, indem Sie das treffendste Verb, Adverb, und Adjektiv aussuchen, um zu beschreiben, was genau passiert ist.


Länge: 400 Wörter, zweizeilig getippt. (Das ist ungefähr 2 Seiten lang.) Geben Sie bitte die Wortzahl am Schluss.

Sie sollen die Arbeiten nach Tippfehlern, grammatischen Fehlern, und stilistischen Problemen überprüfen. Dieser Entwurf ist kein “rough draft” -- er ist eine fertige Arbeit. Ihr Partner im “peer review” muss die Arbeit lesen, verstehen, und korrigieren können.

Die Aufsätze sind am Mittwoch, dem 30. März, einzureichen.