Antworten zu den Übungen (Der treffende Ausdruck), Kapitel 2 


Seiten 31-32, Redemittel

1.Der Fischer versteht zu leben! -- Da hast du Recht.
2.Er lebt nicht, um zu arbeiten, sondern er arbeitet, um zu leben. -- Das meine ich auch.
3.Ich stimme mit dem Fischer im großen und ganzen überein.
4.Aber der Tourist hat teilweise auch Recht. Man sollte Pläne und Ziele haben.
5.Der Ansicht bin ich auch.
6.Wir stimmen euch beiden zu.
7.Wir sind also alle derselben Meinung.


Seite 32: Die Modalpartikel mal

1.Hallo Dirk. Rat mal, wer hier war. -- Renate? -- Richtig! Hi Dirk. Just guess (take a guess) who was here. -- Renate? -- Right!
2.Stell dir mal vor, was sie uns gebracht hat. Just imagine what she brought!
3.Geh doch mal in die Küche und guck mal unter den Tisch! Go to the kitchen for a minute and look under the table.
4.Mausi, Renates Kätzchen! Sag mal, wie lange bleibt Mausi denn bei uns? -- Ich weiß nicht genau. Mausi, Renate’s little cat! Say, how long is Mausi going to stay with us, then? -- I don’t know exactly.
5.Ich ruf’ eben mal (oder mal eben) Renate an und frag’ sie mal, wann sie Mausi wieder abholt. I’ll just call Renate and ask her when she’s picking Mausi up.


Seite 34, Grammatik A: Adjective Endings

1.In einem südländischen Hafen liegt ein ärmlich gekleideter Fischer in seinem kleinen schwarzen Boot.
2.Ein eifriger Tourist fotografiert das idyllische Bild: blauer Himmel, grüne See, schwarzes Boot.
3.Das feindselige Geräusch weckt den dösenden Fischer.
4.Dann steckt sich der schläfrige Fischer eine der teuren amerikanischen Zigaretten in den Mund.
5.Eine gereizte Verlegenheit ist entstanden. Einen Moment lang sagt keiner ein einziges Wort.
6.Sein besorgter Gesichtsausdruck erscheint dem erstaunten Fischer als ein ehrlicher Ausdruck rührenden Interesses.
7.Der freundliche Fischer möchte die Seele des betrübten Touristen erleichtern.
8.Mit wenigen freundlichen Worten macht der zufriedene Fischer dem verwunderten Touristen klar, dass er bereits glücklich ist.
9.Auf einmal hat er kein großes Mitleid mehr mit dem zufriedenen Mann.
10.Der reiche Tourist ist fast ein wenig neidisch auf das erfüllte Leben des zufriedenen Fischers.
11.Eines schönen Tages möchte er auch mal so glücklich sein.
12.Amüsante Geschichten wie diese lesen deutschlernende Studenten gern.


Seite 35, Grammatik B: Adjectives without -e

1.Michael hat plausible Gründe.
2.Maria isst gern saure Gurken.
3.Eitle Menschen kaufen sich gern teure Kleidung.
4.Wenn man sich in einer miserablen Lage befindet, dann macht das Leben überhaupt keinen Spaß.


Seiten 35-36, Grammatik C: Indefinite Adjectives

1.Am besten gefielen uns dort die vielen gemütlichen Gasthäuser.
2.Dort unterhielten wir uns mit mehreren freundlichen Leuten.
3.Für einige persönliche Fragen hatten sie aber nicht viel Verständnis.
4.Von anderen enttäuschten Reisenden haben wir dasselbe gehört.
5.Wir haben mehrere hübsche Häfen fotografiert.
6.Die Fotos einiger begeisterter Touristen waren sehr schön.
7.Zu Hause haben wir nur wenig Zeit, um über unser eigenes Leben nachzudenken, aber im Urlaub haben wir dann viel Zeit zum Nachdenken.


Seite 37, Grammatik D: All-, Teil a

1.All(e) die viele Arbeit liegt noch vor uns.
2.Trotz all unserer großen Mühe waren wir bisher nicht erfolgreich.
3.All(e) unsere alten Kollegen arbeiten schon während all dieser Zeit daran.
4.Wir haben bereits alle wichtigen Angelegenheiten mit ihnen besprochen.
5.Sie finden all(e) unsere neuen Ideen gut.
6.Und sie sind auch mit all(en) diesen intelligenten Vorschlägen zufrieden.
7.Woher nimmt die Firma nur all das nötige Geld?
8.Mit all ihrer Intelligenz wird die Chefin wohl erfolgreich sein.


Seite 37, Grammatik D: All-, Teil b

1.Ich habe den ganzen Morgen gedöst.
2.Sein ganzes Leben (lang) war er neidisch auf seinen Bruder.
3.Ganz Amerika hatte Mitleid mit diesem Mann.


Seite 37, Grammatik E: Ein-words

1.Ich habe mein Buch verloren. Darf ich deins benutzen?
2.Keiner weiß, wo es ist.
3.Selbstverständlich kannst du dir meins leihen.
4.Wo hast du eigentlich deinen Fotoapparat gekauft? Ich habe nämlich keinen und mir auch so einen kaufen.


Seite 40, Grammatik F: Adjective Nouns

1.Wir haben nichts Neues gehört.
2.Ich habe mein Bestes getan.
3.Ein Bekannter schenkte mir das.
4.Das Teuerste gefällt einem immer am besten.
5.Die Touristinnen sprachen mit anderen Reisenden.
6.Karla hat uns noch viel anderes gezeigt.
7.Frau Stade ist Vorsitzende des Sportvereins.
8.Karl fand nicht das Gesuchte, aber er fand etwas anderes.
9.Eine amerikanische Verwandte hat uns besucht.
10.Frau Bogners Mann ist Deutscher, aber sie ist keine Deutsche.
11.Wir waren an etwas anderem interessiert.
12.Ich habe das Interessanteste noch gar nicht erzählt. / Das Interessanteste habe ich noch gar nicht erzählt.


Seite 41, Grammatik G: Adjectives ending in -er

1.Böll schreib viele seiner Geschichten in den Fünfzigern.
2.In einer Geschichte wird der Kölner Dom erwähnt.
3.Seine letzten Geschichten spielen in den Siebzigern.
4.Die späten Vierziger werden in einem seiner Romane dargestellt.
5.Böll hat auch viele Schweizer Leser.


Seite 42, Das passende Wort A: legen-stellen-setzen-stecken

1.Hast du das Buch wieder in das Regal gestellt? -- Ja, es steht wieder im Regal.
2.Peter, leg doch bitte die Löffel auf den Tisch.
3.Wohin hast du denn die Tasse gestellt?
4.Soll ich den Brief in den Briefkasten stecken?
5.Monika, stell den Wagen bitte in die Garage.
6.Käthe steckt die Hände immer in die Hosentaschen.
7.Jan hat die Mütze neben den Mantel gelegt.
8.Deine Jacke liegt auf dem Stuhl da.


Seite 42, Das passende Wort B: sich vorstellen, sich einbilden

1.Der Arzt hat nichts gefunden. Vielleicht bilde ich mir die Krankheit ein.
2.Das kann ich mir nicht vorstellen.
3.Wie stellst du dir die Zukunft vor?
4.Ich möchte mich vorstellen.
5.Stell dir das mal vor, Gisela!


Seite 44, Das passende Wort C: sich fühlen

1.Wir fühlen uns unterdrückt.
2.Was meinst du dazu, Matthias?
3.Hat Karoline Lust dazu?
4.Wir finden / meinen / glauben, dass das eine gute Gelegenheit ist.
5.Meine Freundin ist derselben Meinung.
6.Fühlst du dich besser?
7.Veronika, kannst du dir vorstellen, wie ich mich fühle?
8.Mir war, als ob ich ihn schon mal gesehen hätte. / Mir war, als hätte ich ihn schon mal gesehen.


Seite 44, Das passende Wort D: aufwecken, aufwachen

1.Wann soll ich dich wecken?
2.Ich bin um zehn aufgewacht / Ich bin um zehn wach geworden.
3.Ein merkwürdiges / seltsames / komisches Geräusch hat mich aufgeweckt.
4.Claudia, bist du schon wach?


Seite 45, Das passende Wort E: zwar

1.Es ist zwar schon spät, aber ich muss Andreas noch anrufen.
2.Ich habe sie gestern gesehen, und zwar zweimal.
3.Es war zwar nicht nett von mir, aber ich musste es tun.
4.Die Geschichte spielt im Süden, und zwar in Spanien.


Seite 45, Wiederholungsübungen A

1.Viele Deutsche reisen gern.
2.Deshalb haben manche Deutschen großes Mitleid mit denen, die wenig Gelegenheit zum Reisen haben.
3.Ihr beliebtestes Reiseziel ist bei weitem der sonnige Süden.
4.Alle Deutschen sind von dem angenehmen südländischen Klima begeistert.
5.Im großen und ganzen verbringen sie ihren Urlaub am liebsten am blauen Meer.
6.Das Schönste ist der wunderbare Blick auf das ruhige Meer.
7.Einige deutsche Touristen sind neidisch auf die glücklichen Leute, die immer im Süden leben.
8.Eines schönen Tages möchten manche ausländischen Touristen dorthin ziehen.
9.Bei dieser großartigen Vorstellung werden sie ganz begeistert.
10.Das ist zwar nur ein schöner Traum, aber vielleicht wird er manchen doch in Erfüllung gehen.


Seite 46, Wiederholungsübungen B

1.Wir waren von dem Städtchen begeistert.
2.Das Schöne an dem Ort ist seine Lage.
3.Man hat einen herrlichen Blick auf das Meer.
4.Im allgemeinen geht es den Menschen dort gut.
5.Die Einheimischen sind also im großen und ganzen mit ihrem Leben zufrieden.
6.Es gibt natürlich auch einige sehr Arme da. Man hat natürlich Mitleid mit diesen Leuten.
7.Die Armen sind wahrscheinlich ein bisschen neidisch auf die Reichen.
8.Wir haben über die Arbeitsmoral dieser Leute nachgedacht.
9.Natürlich wollen wir uns nicht in ihre Angelegenheiten mischen.
10.Bei Gelegenheit wollen wir wieder dorthin reisen.


Seite 46, Wiederholungsübungen C

1.Ich fühle mich richtig wohl hier in Marburg.
2.Früher mal wollte ich ja lieber in Berlin studieren.
3.Damals bildete ich mir ein, dass ich nur dort glücklich werden könnte.
4.Kannst du dir das vorstellen, Katrin?
5.Das kann ich mir gut vorstellen, Jutta. Ich war ja auch mal ganz deiner Meinung.
6.Aber dann habe ich in Berlin keinen Studienplatz bekommen. Und du hast wohl auch keinen bekommen?
7.Genau! Ich war richtig neidisch auf meine Freunde, die dort studieren konnten.
8.Dann kam ich nach Marburg, und eines Tages stellte ich fest, dass ich hier zufrieden bin.
9.Hier gibt es so viel Interessantes. Und das Gute an den Vorlesungen ist, dass sie nicht ganz so überfüllt sind wie in Berlin.
10.Ja, Jutta. Ich stimme mit dir überein. Wer würde uns nicht zustimmen? Das Studentenleben ist doch toll hier in Marburg!


Seite 47, Wiederholungsübungen D

1.Peter, alle meine Verwandten werden bei dem Familientreffen sein.
2.Als mein Verlobter solltest du auch dabei sein.
3.Was meinst du dazu? / Was hältst du davon?
4.Es ist mal etwas anderes.
5.Das stimmt zwar / Das ist zwar richtig, aber ich habe eigentlich keine Lust dazu, Andrea.
6.Außerdem müssen wir zu früh aufwachen.
7.Du wirst mich (doch) sicher(lich) / bestimmt vor sieben aufwecken, nicht? / Sicher(lich) wirst du mich vor sieben aufwecken, oder?
8.Aber Peter, das Gute daran ist, dass du meine ganze Familie kennen lernen kannst.
9.Kannst du dir vorstellen, wie ich mich ohne dich fühlen würde?
10.Na gut. Ich bin nicht gerade davon begeistert, aber du hast recht. Es ist eine günstige Gelegenheit, alle deine Verwandten kennen zu lernen.


Seite 47, Wiederholungsübungen E

1.Darf ich dich eben mal bei der Arbeit stören, Ulf?
2.Stefan will heute mit uns ans Meer fahren. Das ist doch eine großartige / phantastische /tolle / prima / klasse Idee. Kommst du mit?
3.Nein, Bianca, das möchte ich heute lieber nicht.
4.Warum denn nicht, am Ozean / an der See / am Strand wird es bestimmt ganz warm sein.
5.Ich habe wirklich / echt keine Lust. Außerdem muss ich arbeiten.
6.Nun, das ist deine Angelegenheit.
7.Ich finde / glaube aber trotzdem, es würde dir gut tun, mal ’rauszukommen.
8.Eigentlich stimme ich ja mit dir überein. / Eigentlich bin ich ja deiner Meinung / Ansicht, Bianca. Aber ich habe einfach zu viel zu tun.
9.Bei der Vorstellung, dass du den ganzen Tag arbeiten wirst, wird mir ganz schlecht!
10.Richtig! / Eben! / Allerdings! Mir auch. Mir ist, als ob ich nur noch lebe, um zu arbeiten.


Seiten 47-48, Wiederholungsübungen F

 Answers will vary.


Seite 48, Zusätzliche Übungen A

1.Tag, Jens. Du warst doch kürzlich auch in den USA, nicht? -- Genau! / Richtig! / Eben!
2.Tolles Land, was? -- Das meine / finde ich auch.
3.Aber dass es so viele Obdachlose gibt, ist doch schlimm. -- Da stimme ich mit dir überein.
4.Es ist doch grausam, dass so viele auf den Straßen leben müssen. -- Natürlich bin ich völlig / absolut deiner Meinung.


Seite 49, Zusätzliche Übungen B

1.Guck mal, Petra schläft ja noch!  Look at that, Petra’s still asleep.
2.Ich wecke sie mal auf. I’ll go ahead and wake her up.
3.Petra, darf ich dir mal ’was ins Ohr flüstern? Es ist Zeit zum Aufwachen. May I whisper something in your ear? (Let me tell you a little secret.) It’s time to get up.


Seite 49, Zusätzliche Übungen C

1.Ulrich Engelbrecht, ein alter Bekannter von uns, hat uns gestern besucht.
2.Er ist gebürtiger Deutscher, aber ist amerikanischer Staatsbürger geworden.
3.Er ist ein langjähriger Angestellter bei Siemens in Kalifornien.
4.Einmal im Jahr fährt er zusammen mit seinem amerikanischen Vorgesetzten nach München.
5.Er benutzt dann natürlich die Gelegenheit, all(e) seine vielen alten und jungen Verwandten in Bayern zu besuchen.
6.Dann gibt es immer ein großes Familienfest mit viel gutem Essen.
7.Einige seiner jüngeren Verwandten haben ihn auch schon mal in Kalifornien besucht.
8.Die bayrischen Besucher waren im allgemeinen begeistert von der schönen Küstenlandschaft und den vielen hübschen Orten am Pazifischen Ozean.
9.Sie meinten, dieses herrliche Meer sei ja etwas ganz anderes als die deutsche Nordsee.
10.Das Beste waren die langen oft leeren Strände.
11.Ein dreitägiger Aufenthalt in der märchenhaften Traumstadt San Franzisko war der absolute Höhepunkt ihrer phantastischen Reise.
12.So etwas Schönes meinten sie noch nicht gesehen zu haben.
13.Auf ihrer Reise haben sie manche anderen Deutschen getroffen.
14.Sie sind mit vielen unvergesslichen Erinnerungen und wunderschönen Fotos nach Bayern zurückgekehrt.
15.Natürlich werden sie noch oft an diese schöne Zeit denken.


Seite 50, Zusätzliche Übungen D

1.Hör mal Niko, warum steht die Lampe denn auf einmal so weit weg vom Sofa? -- Wo sollen wir sie denn sonst hinstellen, Andrea? Sie hat doch immer hinter dem Sofa gestanden! Das war doch gut so.
2.Und warum legst du eigentlich die Zeitung in letzter Zeit immer auf den Fußboden, Niko? Leg sie doch gefälligst in den Zeitungskorb, wo sie hingehört! -- Ach was Andrea, die kann ruhig auf dem Boden liegen bleiben.
3.Sag mal, Niko, warum musst du dich eigentlich immer in den grünen Sessel setzen? Du weißt doch, dass ich gerade in dem Sessel am liebsten sitze.
4.Andrea, jetzt werde ich total verrückt! Wo ist denn nur der »Spiegel«? Hast du ihn vielleicht schon wieder in deine Tasche gesteckt?


Seite 50, Zusätzliche Übungen E

1.Ein Fischer lag in einem Boot und schlief ein bisschen (... und ruhte sich ein bisschen aus).
2.Doch ein (lautes) Geräusch weckte ihn auf.
3.Er richtete sich auf und schaute / sah / guckte auf den Hafen.
4.Eigentlich war nichts passiert.
5.Ein Tourist machte Fotos.
6.Der Fremde begann / fing an, mit dem Fischer zu sprechen / Der Fremde unterhielt sich mit dem Fischer / Der Fremde begann ein Gespräch / eine Unterhaltung mit dem Fischer.
7.Ganz / Total begeistert erklärte er dem Fischer, wie er reich werden könnte.
8.Bei der Vorstellung, dass der Fischer in ein paar Jahren eine Marinadenfabrik kaufen / besitzen könnte, wurde der Tourist ganz aufgeregt.
9.Der Fischer aber blieb ganz ruhig. Der Fischer hatte fast Mitleid mit dem eifrigen Touristen.
10.Die Zufriedenheit des Fischers machte den Touristen ein bisschen neidisch auf den Fischer. / Der Tourist wurde ein bisschen neidisch auf den Fischer, weil der Fischer so zufrieden war.


Seite 50, Zusätzliche Übungen F

1.Wir Studenten fühlen uns nicht gerade großartig, wenn wir morgens aufwachen.
2.Wir haben es nicht gern, wenn uns Mitbewohner mit ihrer lauten Musik aufwecken.
3.Manchmal sind wir noch so müde, dass wir die Radiouhr, die uns wecken soll, nicht hören.