| 1. | Der Fischer versteht zu leben! -- Da hast du Recht. |
| 2. | Er lebt nicht, um zu arbeiten, sondern er arbeitet, um zu leben. -- Das meine ich auch. |
| 3. | Ich stimme mit dem Fischer im großen und ganzen überein. |
| 4. | Aber der Tourist hat teilweise auch Recht. Man sollte Pläne und Ziele haben. |
| 5. | Der Ansicht bin ich auch. |
| 6. | Wir stimmen euch beiden zu. |
| 7. | Wir sind also alle derselben Meinung. |
| 1. | Hallo Dirk. Rat mal, wer hier war. -- Renate? -- Richtig! Hi Dirk. Just guess (take a guess) who was here. -- Renate? -- Right! |
| 2. | Stell dir mal vor, was sie uns gebracht hat. Just imagine what she brought! |
| 3. | Geh doch mal in die Küche und guck mal unter den Tisch! Go to the kitchen for a minute and look under the table. |
| 4. | Mausi, Renates Kätzchen! Sag mal, wie lange bleibt Mausi denn bei uns? -- Ich weiß nicht genau. Mausi, Renate’s little cat! Say, how long is Mausi going to stay with us, then? -- I don’t know exactly. |
| 5. | Ich ruf’ eben mal (oder mal eben) Renate an und frag’ sie mal, wann sie Mausi wieder abholt. I’ll just call Renate and ask her when she’s picking Mausi up. |
| 1. | In einem südländischen Hafen liegt ein ärmlich gekleideter Fischer in seinem kleinen schwarzen Boot. |
| 2. | Ein eifriger Tourist fotografiert das idyllische Bild: blauer Himmel, grüne See, schwarzes Boot. |
| 3. | Das feindselige Geräusch weckt den dösenden Fischer. |
| 4. | Dann steckt sich der schläfrige Fischer eine der teuren amerikanischen Zigaretten in den Mund. |
| 5. | Eine gereizte Verlegenheit ist entstanden. Einen Moment lang sagt keiner ein einziges Wort. |
| 6. | Sein besorgter Gesichtsausdruck erscheint dem erstaunten Fischer als ein ehrlicher Ausdruck rührenden Interesses. |
| 7. | Der freundliche Fischer möchte die Seele des betrübten Touristen erleichtern. |
| 8. | Mit wenigen freundlichen Worten macht der zufriedene Fischer dem verwunderten Touristen klar, dass er bereits glücklich ist. |
| 9. | Auf einmal hat er kein großes Mitleid mehr mit dem zufriedenen Mann. |
| 10. | Der reiche Tourist ist fast ein wenig neidisch auf das erfüllte Leben des zufriedenen Fischers. |
| 11. | Eines schönen Tages möchte er auch mal so glücklich sein. |
| 12. | Amüsante Geschichten wie diese lesen deutschlernende Studenten gern. |
| 1. | Am besten gefielen uns dort die vielen gemütlichen Gasthäuser. |
| 2. | Dort unterhielten wir uns mit mehreren freundlichen Leuten. |
| 3. | Für einige persönliche Fragen hatten sie aber nicht viel Verständnis. |
| 4. | Von anderen enttäuschten Reisenden haben wir dasselbe gehört. |
| 5. | Wir haben mehrere hübsche Häfen fotografiert. |
| 6. | Die Fotos einiger begeisterter Touristen waren sehr schön. |
| 7. | Zu Hause haben wir nur wenig Zeit, um über unser eigenes Leben nachzudenken, aber im Urlaub haben wir dann viel Zeit zum Nachdenken. |
| 1. | All(e) die viele Arbeit liegt noch vor uns. |
| 2. | Trotz all unserer großen Mühe waren wir bisher nicht erfolgreich. |
| 3. | All(e) unsere alten Kollegen arbeiten schon während all dieser Zeit daran. |
| 4. | Wir haben bereits alle wichtigen Angelegenheiten mit ihnen besprochen. |
| 5. | Sie finden all(e) unsere neuen Ideen gut. |
| 6. | Und sie sind auch mit all(en) diesen intelligenten Vorschlägen zufrieden. |
| 7. | Woher nimmt die Firma nur all das nötige Geld? |
| 8. | Mit all ihrer Intelligenz wird die Chefin wohl erfolgreich sein. |
| 1. | Wir haben nichts Neues gehört. |
| 2. | Ich habe mein Bestes getan. |
| 3. | Ein Bekannter schenkte mir das. |
| 4. | Das Teuerste gefällt einem immer am besten. |
| 5. | Die Touristinnen sprachen mit anderen Reisenden. |
| 6. | Karla hat uns noch viel anderes gezeigt. |
| 7. | Frau Stade ist Vorsitzende des Sportvereins. |
| 8. | Karl fand nicht das Gesuchte, aber er fand etwas anderes. |
| 9. | Eine amerikanische Verwandte hat uns besucht. |
| 10. | Frau Bogners Mann ist Deutscher, aber sie ist keine Deutsche. |
| 11. | Wir waren an etwas anderem interessiert. |
| 12. | Ich habe das Interessanteste noch gar nicht erzählt. / Das Interessanteste habe ich noch gar nicht erzählt. |
| 1. | Hast du das Buch wieder in das Regal gestellt? -- Ja, es steht wieder im Regal. |
| 2. | Peter, leg doch bitte die Löffel auf den Tisch. |
| 3. | Wohin hast du denn die Tasse gestellt? |
| 4. | Soll ich den Brief in den Briefkasten stecken? |
| 5. | Monika, stell den Wagen bitte in die Garage. |
| 6. | Käthe steckt die Hände immer in die Hosentaschen. |
| 7. | Jan hat die Mütze neben den Mantel gelegt. |
| 8. | Deine Jacke liegt auf dem Stuhl da. |
| 1. | Wir fühlen uns unterdrückt. |
| 2. | Was meinst du dazu, Matthias? |
| 3. | Hat Karoline Lust dazu? |
| 4. | Wir finden / meinen / glauben, dass das eine gute Gelegenheit ist. |
| 5. | Meine Freundin ist derselben Meinung. |
| 6. | Fühlst du dich besser? |
| 7. | Veronika, kannst du dir vorstellen, wie ich mich fühle? |
| 8. | Mir war, als ob ich ihn schon mal gesehen hätte. / Mir war, als hätte ich ihn schon mal gesehen. |
| 1. | Viele Deutsche reisen gern. |
| 2. | Deshalb haben manche Deutschen großes Mitleid mit denen, die wenig Gelegenheit zum Reisen haben. |
| 3. | Ihr beliebtestes Reiseziel ist bei weitem der sonnige Süden. |
| 4. | Alle Deutschen sind von dem angenehmen südländischen Klima begeistert. |
| 5. | Im großen und ganzen verbringen sie ihren Urlaub am liebsten am blauen Meer. |
| 6. | Das Schönste ist der wunderbare Blick auf das ruhige Meer. |
| 7. | Einige deutsche Touristen sind neidisch auf die glücklichen Leute, die immer im Süden leben. |
| 8. | Eines schönen Tages möchten manche ausländischen Touristen dorthin ziehen. |
| 9. | Bei dieser großartigen Vorstellung werden sie ganz begeistert. |
| 10. | Das ist zwar nur ein schöner Traum, aber vielleicht wird er manchen doch in Erfüllung gehen. |
| 1. | Wir waren von dem Städtchen begeistert. |
| 2. | Das Schöne an dem Ort ist seine Lage. |
| 3. | Man hat einen herrlichen Blick auf das Meer. |
| 4. | Im allgemeinen geht es den Menschen dort gut. |
| 5. | Die Einheimischen sind also im großen und ganzen mit ihrem Leben zufrieden. |
| 6. | Es gibt natürlich auch einige sehr Arme da. Man hat natürlich Mitleid mit diesen Leuten. |
| 7. | Die Armen sind wahrscheinlich ein bisschen neidisch auf die Reichen. |
| 8. | Wir haben über die Arbeitsmoral dieser Leute nachgedacht. |
| 9. | Natürlich wollen wir uns nicht in ihre Angelegenheiten mischen. |
| 10. | Bei Gelegenheit wollen wir wieder dorthin reisen. |
| 1. | Ich fühle mich richtig wohl hier in Marburg. |
| 2. | Früher mal wollte ich ja lieber in Berlin studieren. |
| 3. | Damals bildete ich mir ein, dass ich nur dort glücklich werden könnte. |
| 4. | Kannst du dir das vorstellen, Katrin? |
| 5. | Das kann ich mir gut vorstellen, Jutta. Ich war ja auch mal ganz deiner Meinung. |
| 6. | Aber dann habe ich in Berlin keinen Studienplatz bekommen. Und du hast wohl auch keinen bekommen? |
| 7. | Genau! Ich war richtig neidisch auf meine Freunde, die dort studieren konnten. |
| 8. | Dann kam ich nach Marburg, und eines Tages stellte ich fest, dass ich hier zufrieden bin. |
| 9. | Hier gibt es so viel Interessantes. Und das Gute an den Vorlesungen ist, dass sie nicht ganz so überfüllt sind wie in Berlin. |
| 10. | Ja, Jutta. Ich stimme mit dir überein. Wer würde uns nicht zustimmen? Das Studentenleben ist doch toll hier in Marburg! |
| 1. | Peter, alle meine Verwandten werden bei dem Familientreffen sein. |
| 2. | Als mein Verlobter solltest du auch dabei sein. |
| 3. | Was meinst du dazu? / Was hältst du davon? |
| 4. | Es ist mal etwas anderes. |
| 5. | Das stimmt zwar / Das ist zwar richtig, aber ich habe eigentlich keine Lust dazu, Andrea. |
| 6. | Außerdem müssen wir zu früh aufwachen. |
| 7. | Du wirst mich (doch) sicher(lich) / bestimmt vor sieben aufwecken, nicht? / Sicher(lich) wirst du mich vor sieben aufwecken, oder? |
| 8. | Aber Peter, das Gute daran ist, dass du meine ganze Familie kennen lernen kannst. |
| 9. | Kannst du dir vorstellen, wie ich mich ohne dich fühlen würde? |
| 10. | Na gut. Ich bin nicht gerade davon begeistert, aber du hast recht. Es ist eine günstige Gelegenheit, alle deine Verwandten kennen zu lernen. |
| 1. | Darf ich dich eben mal bei der Arbeit stören, Ulf? |
| 2. | Stefan will heute mit uns ans Meer fahren. Das ist doch eine großartige / phantastische /tolle / prima / klasse Idee. Kommst du mit? |
| 3. | Nein, Bianca, das möchte ich heute lieber nicht. |
| 4. | Warum denn nicht, am Ozean / an der See / am Strand wird es bestimmt ganz warm sein. |
| 5. | Ich habe wirklich / echt keine Lust. Außerdem muss ich arbeiten. |
| 6. | Nun, das ist deine Angelegenheit. |
| 7. | Ich finde / glaube aber trotzdem, es würde dir gut tun, mal ’rauszukommen. |
| 8. | Eigentlich stimme ich ja mit dir überein. / Eigentlich bin ich ja deiner Meinung / Ansicht, Bianca. Aber ich habe einfach zu viel zu tun. |
| 9. | Bei der Vorstellung, dass du den ganzen Tag arbeiten wirst, wird mir ganz schlecht! |
| 10. | Richtig! / Eben! / Allerdings! Mir auch. Mir ist, als ob ich nur noch lebe, um zu arbeiten. |
| 1. | Ulrich Engelbrecht, ein alter Bekannter von uns, hat uns gestern besucht. |
| 2. | Er ist gebürtiger Deutscher, aber ist amerikanischer Staatsbürger geworden. |
| 3. | Er ist ein langjähriger Angestellter bei Siemens in Kalifornien. |
| 4. | Einmal im Jahr fährt er zusammen mit seinem amerikanischen Vorgesetzten nach München. |
| 5. | Er benutzt dann natürlich die Gelegenheit, all(e) seine vielen alten und jungen Verwandten in Bayern zu besuchen. |
| 6. | Dann gibt es immer ein großes Familienfest mit viel gutem Essen. |
| 7. | Einige seiner jüngeren Verwandten haben ihn auch schon mal in Kalifornien besucht. |
| 8. | Die bayrischen Besucher waren im allgemeinen begeistert von der schönen Küstenlandschaft und den vielen hübschen Orten am Pazifischen Ozean. |
| 9. | Sie meinten, dieses herrliche Meer sei ja etwas ganz anderes als die deutsche Nordsee. |
| 10. | Das Beste waren die langen oft leeren Strände. |
| 11. | Ein dreitägiger Aufenthalt in der märchenhaften Traumstadt San Franzisko war der absolute Höhepunkt ihrer phantastischen Reise. |
| 12. | So etwas Schönes meinten sie noch nicht gesehen zu haben. |
| 13. | Auf ihrer Reise haben sie manche anderen Deutschen getroffen. |
| 14. | Sie sind mit vielen unvergesslichen Erinnerungen und wunderschönen Fotos nach Bayern zurückgekehrt. |
| 15. | Natürlich werden sie noch oft an diese schöne Zeit denken. |
| 1. | Hör mal Niko, warum steht die Lampe denn auf einmal so weit weg vom Sofa? -- Wo sollen wir sie denn sonst hinstellen, Andrea? Sie hat doch immer hinter dem Sofa gestanden! Das war doch gut so. |
| 2. | Und warum legst du eigentlich die Zeitung in letzter Zeit immer auf den Fußboden, Niko? Leg sie doch gefälligst in den Zeitungskorb, wo sie hingehört! -- Ach was Andrea, die kann ruhig auf dem Boden liegen bleiben. |
| 3. | Sag mal, Niko, warum musst du dich eigentlich immer in den grünen Sessel setzen? Du weißt doch, dass ich gerade in dem Sessel am liebsten sitze. |
| 4. | Andrea, jetzt werde ich total verrückt! Wo ist denn nur der »Spiegel«? Hast du ihn vielleicht schon wieder in deine Tasche gesteckt? |
| 1. | Ein Fischer lag in einem Boot und schlief ein bisschen (... und ruhte sich ein bisschen aus). |
| 2. | Doch ein (lautes) Geräusch weckte ihn auf. |
| 3. | Er richtete sich auf und schaute / sah / guckte auf den Hafen. |
| 4. | Eigentlich war nichts passiert. |
| 5. | Ein Tourist machte Fotos. |
| 6. | Der Fremde begann / fing an, mit dem Fischer zu sprechen / Der Fremde unterhielt sich mit dem Fischer / Der Fremde begann ein Gespräch / eine Unterhaltung mit dem Fischer. |
| 7. | Ganz / Total begeistert erklärte er dem Fischer, wie er reich werden könnte. |
| 8. | Bei der Vorstellung, dass der Fischer in ein paar Jahren eine Marinadenfabrik kaufen / besitzen könnte, wurde der Tourist ganz aufgeregt. |
| 9. | Der Fischer aber blieb ganz ruhig. Der Fischer hatte fast Mitleid mit dem eifrigen Touristen. |
| 10. | Die Zufriedenheit des Fischers machte den Touristen ein bisschen neidisch auf den Fischer. / Der Tourist wurde ein bisschen neidisch auf den Fischer, weil der Fischer so zufrieden war. |