Antworten zu den Übungen (Der treffende Ausdruck), Kapitel 1 


Seite 5, Redemittel

1.Wie denken Sie über den Skorpion? Sind seine Eigenschaften Ihrer Meinung nach angeboren oder anerzogen?
2.Meiner Meinung nach sind sie nicht angeboren. Ich bin der Ansicht, dass sie anerzogen sind. Ich meine (glaube/denke/finde), die Menschen haben ihn zum Außenseiter gemacht.
3.Und Sie? Was ist Ihre Meinung dazu?
4.Ich bin auch der Meinung, dass die Leute voreilige Schlüsse wegen seines Aussehens gezogen haben.
5.Sie halten ihn also auch für ein Opfer der Gesellschaft?
6.Ja, ich halte es für falsch, dass seine Mitmenschen ihn wegen seines Aussehens grausam behandeln.
7.Und was halten die anderen von der Hauptgestalt dieser Geschichte?


Seiten 6-7, Die Modalpartikel ja

1.Der klagt ja immer. Of course / no wonder / you know, he is always complaining.
2.Sag ihm ja nicht, dass du mir das gesagt hast! You better not tell him that you told me that!
3.Die kann ja schwierige Sachen so gut erklären. She is so good at explaining difficult stuff.
4.Das ist ja prima! That's just great!
5.Sie gilt ja als ausgezeichnete Professorin. You know / you see, she's considered to be an excellent professor.


Seite 9, Grammatik A: Verb in Second Position

1.In dieser Geschichte ist die Hauptgestalt ein Außenseiter.
2.Die Leute waren nicht nett zu ihm, dennoch beklagte er sich nicht.
3.Leider machten die Leute grausame Bemerkungen über ihn.
4.Offenbar war der Skorpion sehr schüchtern.
5.Deshalb ging er nicht gern unter die Leute.
6.Statt dessen las er viel.
7.Aber heute morgen ging er in eine Buchhandlung.
8.Wahrscheinlich hatte er alle seine Bücher ausgelesen.
9.Eine Kundin zeigte ihm ein interessantes Buch, aber er kaufte es nicht, denn er konnte es sich nicht leisten.
10.Also verabschiedete er sich vom Buchhändler und ging wieder nach Hause.


Seiten 9-10, Grammatik B: Aber und Sondern

1.Der Bücherfreund ging nicht gern unter die Leute, sondern er vertiefte sich lieber in seine Bücher.
2.Er hatte die Bücher noch nicht alle ausgelesen, aber er wollte sich dennoch neue kaufen.
3.Ein Fremder sah ihn nicht nur unfreundlich an, sondern er beschimpfte ihn auch.
4.Er sprach den Fremden nicht an, sondern er ging einfach weiter.


Seite 10, Grammatik C: Nominative after sein, werden, bleiben

1.Frank ist ein junger Deutscher.
2.Er ist ein guter Freund von mir.
3.Er wollte kein Außenseiter sein.
4.Deshalb hat er schon als kleiner Junge Fußball gespielt.
5.Er ist ein toller Fußballer geworden.
6.Er gilt als der beste Spieler unsrer Mannschaft.
7.Frank wird wohl immer ein guter Sportler bleiben.


Seite 11, Grammatik D: N-Stem Nouns

1.Kennen Sie diesen Menschen da? Ich habe ihn schon mehrmals in Ihrer Buchhandlung gesehen.
2.Ach der da, das ist ein Asylant, und zwar ein bekannter Theologe aus der Türkei.
3.Wegen seines berühmten Namens spricht man diesen Kunden oft an.
4.Mit dem Herrn möchte ich eine Sache des Glaubens besprechen.
5.Ich habe schon mit einem Juden, einem Protestanten, einem Katholiken und einem Marxisten darüber diskutiert.


Seite 12, Grammatik E: The Indefinite Pronoun 'Man'

1.Wenn man neugierig ist, dann will man immer alles wissen.
2.Es kann einem aber passieren, dass man nicht immer antworten auf alle seine Fragen erhält.
3.Manchmal klagt man über Dinge, die einem im Augenblick sehr wichtig erscheinen. Man vergisst sie dann aber bald wieder.


Seite 12, Grammatik F: ss versus ß

1.Alle Studenten müssen immer ein bisschen über die viele Arbeit klagen.
2.Manchmal bekommt man kalte Füße, wenn man daran denkt, was für die Prüfung alles wissen müsste.
3.Aber eigentlich weiß man ja, dass es größere Probleme als Prüfungen gibt.


Seite 14, Grammatik G: Commas

 Als der Bücherfreund alle seine Bücher ausgelesen hatte , fuhr er in die Stadt , um sich neue Bücher zu kaufen. Leider ging er sehr ungern unter die Leute. Auf dem Weg zur Bushaltestelle begegnete er einer Nachbarin , einem Kollegen und einem alten Freund. Die Nachbarin grüßte ihn kurz und ging ihres Weges , aber der Kollege unterhielt sich mit ihm , während sie auf den Bus warteten. Der Freund , den er lange nicht gesehen hatte , fuhr mit demselben Bus. Der Freund sagte , er freue sich , ihn nach so langer Zeit mal wieder zu sehen. Der Bus hielt in der Stadtmitte , und beide Männer stiegen aus.


Seite 15, Das passende Wort A: Menschen, Leute

1.Die Menschen sind von Natur aus neugierig.
2.Die meisten (Leute) haben über das Wetter geklagt.
3.Was werden die Leute / wird man dazu sagen?
4.Die Amerikaner gelten als freundlich.
5.Die Menschen sind manchmal grausam.


Seite 16, Das passende Wort B: denken, nachdenken

1.Was halten die Studenten von dieser Geschichte? / Wie denken die Studenten über diese Geschichte?
2.Sie haben lange über ihre Bedeutung nachgedacht.
3.Beim Lesen haben manche / einige an eine andere Geschichte gedacht.
4.Sie haben über die Botschaft nachgedacht.


Seite 16, Das passende Wort C: sich überlegen

1.Wir möchten / wollen es uns noch etwas überlegen.
2.Ohne zu überlegen, hat er die Frau angesprochen.
3.Ich überlege (mir) gerade, wie ich das machen kann.
4.Sie überlegte, was sie als nächstes tun sollte.


Seite 17, Das passende Wort D: halten von, halten für

1.Was haltet ihr von dieser Geschichte?
2.Wir halten sie für merkwürdig.
3.Die Leute halten den Skorpion für einen grausamen Menschen.
4.Deshalb hält er sich auch für schlecht.
5.Was hältst du von meiner Interpretation?


Seite 18, Das passende Wort E: sehr, sehr viel

1.Das interessiert mich sehr.
2.Jan vermisst Tanja sehr, denn er liebt sie sehr.
3.Der Arzt hat nicht sehr viel gesagt.
4.Wir sind sehr für den Plan.
5.Wir hoffen sehr, dass Sie kommen können, Frau Schubert.
6.Einige / Manche Menschen / Leute halten nicht sehr viel von ihren Mitmenschen.


Seite 18, Das passende Wort F: sich freuen über/auf

1.Es freut mich zu hören, dass es Tina wieder besser geht.
2.Allerdings! Wir freuen uns alle darüber.
3.Tina freut sich schon sehr auf deinen Besuch morgen Abend.
4.Ganz besonders hat sie sich darüber gefreut, dass ihr Freund Jens sie gestern besucht hat.


Seite 19, Das passende Wort G: wohnen, leben

1.Jürgen hat lange in Amerika gelebt / gewohnt, doch jetzt lebt / wohnt er in München.
2.Wir wohnen in einem kleinen Haus in der Bachstraße.
3.Angelika wohnt im vierten Stock.
4.Ich wohnte damals bei Verwandten.


Seite 19, Das passende Wort H: stehen

1.Hier steht / Es steht hier, dass der Skorpion freundlich war.
2.Wo steht das denn?
3.Das steht (ja) im ersten Satz.
4.In der Geschichte steht / Es steht in der Geschichte, dass er den Buchhändler trotzdem / dennoch getötet hat.


Seite 20, Wiederholungsübungen A:

1.Gisela, darf ich dich um einen kleinen Gefallen bitten?
2.Könntest du mal eben sehen, ob diese neuen Bücher in dieses hohe Regal passen?
3.Übrigens möchte ich dir für die Einladung danken. Leider passt es meinem Freund am Samstag nicht.
4.Aber ich freue mich sehr auf den interessanten Abend!
5.Du wohnst doch noch in der romantischen Schubertstraße?
6.Richtig. Mitten vor dem Haus steht ein alter Lindenbaum.
7.Ich habe noch ein bisschen über Martins originelle Bemerkungen über Thomas Mann nachgedacht.
8.Ich finde, sie passen gut zu unserer Interpretation.
9.Ich dachte auch an Thomas Manns anderen großen Roman »Der Zauberberg«.
10.Thomas Mann gilt mit Recht als wichtiger Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.


Seite 20, Wiederholungsübungen B:

1.Tag, Peter. Ich habe gerade an dich gedacht.
2.Was hältst u denn von unserem Plan? -- Ich halte ihn für gut.
3.Meiner Meinung nach passt Matthias gut zu Sabine.
4.Sabine hat sich über unsere Einladung gefreut.
5.Außerdem freut sie sich darauf, Matthias am Samstag kennen zu lernen.
6.Wie immer hat Sabine über die viele Arbeit geklagt.
7.Aber sie hat darauf verzichtet, mich um Hilfe zu beten.
8.Hast du schon gehört, dass Anja sich bei Professor Götschke über seinen Assistenten, Hans Harms, beklagt hat? Der hat sich dann bei Anja entschuldigt.
9.Hans Harms kenne ich ja noch nicht. Ich bin schon richtig neugierig auf ihn.
10.Er wohnt ja bei einem Bekannten von mir in der Kielerstraße.


Seite 21, Wiederholungsübungen C:

1.Ich möchte mich von Ihnen verabschieden, Frau Niemeyer.
2.Leider muss ich jetzt gehen, denn ich habe einen Termin.
3.In Ordnung, Herr Schwarz. Sagen Sie mir noch schnell, was Ihre Meinung zu dieser Sache ist. Sollen wir diese Autorin zu einer Lesung einladen?
4.Es würde mich interessieren zu hören, wie Sie darüber denken?
5.Ich bin der Meinung, dass die Leute sie zu radikal finden werden.
6.Das ist ja/doch/aber Unsinn!
7.Ich meine nicht, denn die Menschen in unserer Stadt sind oft nicht nur voreingenommen, sondern auch sehr konservativ.
8.Wir können es uns nicht leisten, dass man uns für zu radikal hält.
9.Unsere Buchhandlung gilt ja als ziemlich konservativ.
10.Ich hoffe sehr, dass wir diese Sache morgen noch einmal besprechen können. Passt es Ihnen morgen um zehn, Herr Schwarz?


Seite 21, Wiederholungsübungen D:

1.Boris gilt als Bücherwurm unter seinen Freunden.
2.Offensichtlich kann er sich nicht viele Bücher leisten.
3.Er klagt oft darüber.
4.Aber er möchte / will nicht auf neue Bücher verzichten.
5.Also ging er heute in die Buchhandlung / den Buchladen.
6.Offenbar/Anscheinend beschimpfte ihn ein anderer Kunde.
7.Also /Deshalb/ Daher / Darum/ Deswegen beklagte er sich beim Buchhändler über den Kunden.
8.Der Buchhändler überlegte, was er tun sollte.
9.Dann entschuldigte er sich bei Boris und schenkte ihm ein teures Buch.
10.Natürlich freute sich Boris darüber und dankte ihm sehr.


Seite 22, Wiederholungsübungen E:

1.Der Kritiker bemerkte / meinte / behauptete, Brecht gälte als einflussreichster Dramatiker des 20. Jahrhunderts.
2.Meiner Ansicht nach ist »Mutter Courage« eins seiner besten Dramen.
3.Ich habe das Stück gerade ausgelesen.
4.Sicher würde es dir auch gefallen. / Es würde dir sicher / bestimmt auch gefallen.
5.Ich freue mich sehr/echt darauf, es auf der Bühne zu sehen.
6.Hoffentlich wird es / Es wird hoffentlich in Berlin gespielt, wenn ich dort studiere.
7.Ich gehe ja selten ins Theater. Ich kann mir die Karten nicht leisten.
8.Wie denkst du eigentlich über Brechts "Dreigroschenoper"?
9.Ich finde die Musik wunderbar. / Meiner Meinung / Ansicht nach ist die Musik wunderbar.
10.Deswegen / Darum / Daher würde ich gern eine Aufführung von der »Dreigroschenoper« sehen.


Seite 20, Wiederholungsübungen F:

 Answers will vary.


Seite 23, Zusätzliche Übungen A:

1.Ich meine / glaube / bin der Meinung / Ansicht, dass wir uns gegenseitig helfen sollten.
2.Wie denkt ihr darüber? / Was meint ihr dazu? / Was ist eure Meinung dazu?
3.Wir halten das für eine prima Idee. / Wir finden das eine prima Idee.


Seite 23, Zusätzliche Übungen B:

1.Tag, Annegret. Wie geht's dir denn? -- Ach, Peter. Urs und ich haben ja Schluss gemacht. You know (of course) that Urs and I broke up.
2.Das ist aber schade, Annegret! Urs ist ja so ein netter Kerl. That's too bad! Urs is really such a nice guy.
3.Peter, sprich ja nicht mit ihm darüber! Du kennst ihn ja. Er spricht ja nicht gern über sein Privatleben. Peter, you'd better not speak to him about it. You know what he's like. You know he doesn't like talking about his private life.


Seite 23, Zusätzliche Übungen C:

 Der Mann war sanftmütig , doch die Leute wussten das nicht. Denn seine Brauen stießen zusammen. Sie meinten , das bedeutete Jähzorn. Weil seine Nase lang und spitz war , dachte man , dass der Mann neugierig war. Das musste so sein , denn es konnte kein bisschen anders sein. Außerdem hatte er zu große Füße. Man wusste einfach , dass das ein Zeichen für Faulheit war. Dass der Mann nicht unter die Leute gehen wollte , war also verständlich. Wie ist es zu erklären , dass ein sanftmütiger Mensch zum Mörder wurde? Das lässt sich so erklären. Man hatte dem Skorpion die Freiheit genommen , eine freundliche Tat freundlich zu vergelten. Seine Mitmenschen müssen verstehen , dass sie mit schuldig an dem Tod des Buchhändlers sind.


Seiten 23-24, Zusätzliche Übungen D:

1.Ich habe heute viel zu tun. Also muss ich mich jetzt verabschieden. / Ich muss mich also jetzt verabschieden. / Jetzt muss ich mich also verabschieden.
2.Schade, dass Sie schon gehen müssen. Vielleicht können Sie noch etwas länger bleiben. / Sie können vielleicht noch etwas länger bleiben.
3.Das würde ich zwar gern tun, aber leider geht das nicht / aber das geht leider nicht. Sonst werde ich nicht fertig. / Ich werde sonst nicht fertig.
4.Heute kann ich wirklich nicht länger bleiben. Stattdessen komme ich nächste Woche wieder. / Ich komme stattdessen nächste Woche wieder.


Seite 24, Zusätzliche Übungen E:

1.Die Leute hier an der Universität interessieren sich im allgemeinen sehr für Fremdsprachen.
2.Die meisten können mindestens eine Fremdsprache.
3.Viele (Leute) waren schon mal länger in einem Land, wo diese Sprache gesprochen wird.
4.Man lernt eine Fremdsprache ja viel schneller, wenn man sie täglich hört und spricht.
5.Dann kann es einem gelingen, die Sprache in verhältnismäßig kurzer Zeit gut zu sprechen.
6.Es freut einen ja sehr, wenn man sich mit den Menschen / Leuten eines Landes unterhalten kann.


Seite 24, Zusätzliche Übungen F:

1.Gretchen freut sich sehr auf ihr-e Reise nächsten Sommer.
2.Sie freut sich darüber, dass es jetzt nicht mehr lange dauert, bis sie in die Schweiz fährt.
3.Gretchen will nicht nur nach Bern zu Verwandten, sondern auch nach Genf.
4.Dort besucht sie einen Menschen, der ihr sehr wichtig ist. Urs Widmer ist sein Name, und er ist Student.
5.Diesen Studenten hat sie an ihrer Universität in Wisconsin kennen gelernt.
6.Es freut Urs natürlich sehr, dass er Gretchen jetzt seine Heimat zeigen kann.


Seiten 24-25, Zusätzliche Übungen G:

1.Am Ende des Semesters musste Gretchen sich von ihrem Schweizer Freund Urs verabschieden.
2.Sie bemerkte / sagte / meinte, dass dieser Abend schrecklich / schlimm für sie sei.
3.Sie dachte nur an Urs, und sie klagte immer darüber, wie sehr sie ihn vermisste. Das mochten ihre Freundinnen gar nicht.
4.Als Gretchen das merkte, entschuldigte sie sich bei ihnen und hörte auf zu klagen.
5.Wenn man sie fragte, wie es ihr gehe, sagte sie immer fröhlich: »Ich kann mich nicht beklagen. Ich fahre nämlich bald in die Schweiz.«


Seite 25, Zusätzliche Übungen H:

1.Corinna, was hältst du von diesem Film? / Wie denkst du über diesen Film?
2.Ich halte ihn für gut, aber mein Freund hält nicht viel davon.
3.Ich habe viel über seine Bedeutung nachgedacht.
4.Ich habe an dich gedacht, als ich den Film sah.
5.Würdest du ihn dir noch einmal ansehen? - Das muss ich mir überlegen.