Schreibprojekt Nr. 2: Intoleranz und Multikulturalismus

Für diesen Aufsatz haben Sie eine Wahl des Themas. Bitte wählen Sie EIN Thema. Wenn Sie eine besondere Idee für Ihr eigenes Thema haben, können Sie mit mir sprechen.
NB: Wenn ich unten »Rassismus« schreibe, meine ich alle Formen von Vorurteilen, Feindlichkeit, oder Intoleranz -- das heißt, Sie müssen nicht nur über Leute von verschiedenen Ethnizitäten schreiben; Sie können auch gerne über Vorurteile wegen der Religion, des Geschlechts (=gender), der Sexualität, der Behinderung, des finanziellen Standes, oder einer anderen Eigenschaft schreiben.

1)  Eine Geschichte: Begegnung mit Rassismus. Schreiben Sie eine Geschichte oder Erzählung, in der Sie berichten, wie jemand mit Rassismus konfrontiert wurde. Das genaue Thema steht Ihnen frei: es kann ein Ereignis ähnlich wie in dem Film Schwarzfahrer sein, oder es kann etwas Größeres und Ernsteres sein (wie z.B. eine Gewalttat gegen einen Schwarzen). Sie können sogar aus der Sicht der rassistischen Person schreiben, wenn Sie das machen wollen. Auch könnten Sie die Handlung von einem Film oder von einem Buch übernehmen (z.B. American History X). Wenn Sie letzteres machen, bitte seien Sie sehr detailliert! Nehmen Sie an, dass ich den Film NICHT gesehen habe, und beschreiben Sie alles ganz klar. Vorschläge zur Form:
eine erzählte Geschichte: hier sollen Sie einfach erzählen, was passiert ist. Sie sollen wahrscheinlich die Verben in die Vergangenheit setzen (z.B. ich kam / ich bin gekommen; ich sah / ich habe gesehen). Sie sollen natürlich nicht nur die Handlung, sondern auch die Gefühle und Gedanken der handelnden Personen beschreiben, und auch sagen, wo es passt, was nach der rassistischen Tat geschehen ist.

ein Interview: hier sollen Sie Fragen und Antworten zwischen 2-3 Personen schreiben. Die Fragen sollen der Geschichte eine Form geben, z.B. »Wie haben Sie darauf reagiert?« oder »Was haben Sie sich dabei gedacht?« Natürlich können die Fragen auch länger und intensiver sein. Wie gesagt muss das Interview nicht nur mit der betroffenen Person sein; man könnte auch mit der aggressiven Figur sprechen, oder einen Dialog zwischen beiden Seiten wiedergeben. Die eigentliche Erzählung der Handlung soll in der Vergangenheit stehen (ich sah / ich habe gesehen), aber andere Fragen könnten im Präsens stehen (ich fühle mich jetzt ...); es kommt darauf an, was erzählt wird.

2)  Planung: eine Aktion gegen Rassismus. Beschreiben Sie, wie Sie eine Aktion (eine Tagung, ein Konferenz, eine Werbekampagne, eine Fernsehsendung, ein Computerspiel, usw.) zum Thema Rassismus planen würden. Sie sollen ausführlich beschreiben, was in Ihrer Aktion gemacht wird (z.B. was ist es? wann und wo findet es statt? wer nimmt daran teil? wer spricht (oder singt, spielt, usw.), und zu welchen Themen? was für andere Aktivitäten gibt es? wie viele Menschen erwarten Sie? was für ein Ziel hat Ihr Programm?) Für dieses Thema können Sie entweder im Präsens (es beginnt ...) oder in der Zukunft (es wird ... beginnen) schreiben, und Sie sollen womöglich einen Titel für Ihre Aktion erfinden.

3)  Rede / Predigt: was wir machen sollen. Schreiben Sie, als ob Sie eine berühmte Person (Präsident Bush, Jesse Jackson, Bill Clinton) sind, und Sie halten eine Rede zum Thema Rassismus. Zum Beispiel könnten Sie besprechen, wie wir nach dem Angriff auf den World Trade Center mit Menschen von anderer Hautfarbe umgehen sollen; wie die verschiedenen Religionen und Herkünfte in den USA zusammen existieren können; oder was jetzt für die Mentalität der Amerikaner am wichtigsten ist. Für diese Rede sollen Sie wahrscheinlich viele Modalverben (wir sollen/können/müssen, usw.) und auch Imperativformen (seien Sie, denken Sie, usw.) benutzen. Natürlich können Sie auch eine unpopuläre Meinung äußern, solange es detailliert und überzeugend geschrieben ist. Die Hauptsache ist, dass Sie Ihre Meinung zu dem Thema klar äußern, und dass Sie überzeugend sind.

Länge: 250-300 Wörter (etwa 1 1/2 Seiten zweizeilig getippt)

Der erste Entwurf Ihrer Arbeit ist am Freitag, 12. Oktober einzureichen.
Die endgültige Fassung wird am Dienstag, 23. Oktober fällig.

Hauptpunkte beim Schreiben:
1.  Prüfen Sie Ihren Aufsatz nach grammatischen Fehlern und nach der Rechtschreibung!

2.  Benutzen Sie die richtige Zeitform (Präsens, Vergangenheit, usw.), und seien Sie konsequent (=consistent). Normalerweise bleibt die Zeitform immer dieselbe, außer wenn man wirklich von einer anderen Zeit spricht.

3.  Benutzen Sie Adjektive und Adverbien! Zum Beispiel »ich sah einen Mann« kann »ich sah einen kleinen hässlichen Mann« werden, was viel interessanter und aufregender ist.

4.  Versuchen Sie, Ihren Wortschatz zu erweitern, indem Sie das treffendste Substantiv, Verb, und Adjektiv aussuchen, um genau zu beschreiben, worum es handelt. Gebrauchen Sie oft Ihr Wörterbuch! Wenn Sie Fragen zu einem bestimmten Wort haben, kann ich Ihnen helfen.

Mechanics. Please type your paper, using a normal sized font and margins. Leave me enough room to write in comments (I would prefer double-spacing, but at least don’t crunch everything together). Please see here for information on how to type umlauts if you don’t know how. For the rough draft, if you prefer to email me an attachment, please mail it by 5:00 on the due date. The final draft should be printed out in hard copy so you can keep a record of it.

A note on grading: both drafts, the rough draft and the final draft, will be graded. In the rough draft, I will point out your grammatical mistakes, offering hints to help you correct them, and where possible I will offer comments on how to improve the content. I will be grading slightly more heavily on grammar than in the previous project, though content and vocabulary are still given more weight overall. The rough draft is worth 50%, and the final draft is worth 50%, thus the two scores together will make your final grade for the project. Please feel free to ask me for details on what I’m looking for, and if you need help with certain difficult phrasings, I can offer some advice during office hours.

Viel Glück und viel Spaß!