Antworten zum Arbeitsblatt: Das Präteritum 1(Arbeitsblatt)


A. Wichtige Verbformen. Füllen Sie die Tabelle mit den richtigen Formen der Verben ein.

 Schwache (=weak) Verben Starke (=strong) Verben
spielen       spielte                gespielt              gehen        ging                 gegangen       
machen       machte                 gemacht              schreiben       schrieb           geschrieben     
lernen        lernte                  gelernt               sehen         sah                   gesehen        
arbeiten      arbeitete             gearbeitet             kommen         kam                 gekommen       
fragen        fragte                  gefragt               essen          aß                  gegessen       
aufräumen     räumte auf            aufgeräumt            anrufen       rief an               angerufen       


B. Ein billiger Urlaub. Füllen Sie die Lücken mit den richtigen Formen der Verben im Präteritum ein.

Herr Kleist wollte für seinen Urlaub sehr wenig Geld ausgeben. Er ging ins Reisebüro und sprach mit Herrn Vogt über Preise für Fahrkarten und Pensionen. Er fand aber alles viel zu teuer.
Herr Vogt fragte ihn darauf: “Haben Sie schon einmal eine Tour durch unsere Stadt gemacht?”
Herr Kleist antwortete: “Nein, das habe ich noch nie getan.”
Herr Vogt schlug vor: “Bleiben Sie doch zu Hause, und lernen Sie unsere Stadt besser kennen.” Herr Kleist entschied sich dafür, denn es war eine gute Idee.
Er verbrachte also seinen Urlaub zu Hause. Es gibt viel in der Stadt zu tun und sich anzuschauen, und jeden Tag tat er etwas Interessantes. Er machte drei Stadtrundfahrten, ging durch die Parks spazieren, und so lernte er seine eigene Stadt kennen. Sonntags besuchte er Museen, und danach lud er Freunde zu sich ein. Nachmittags arbeitete er im Garten, und abends sass er stundenlang im Wohnzimmer und sah fern. Er hatte einen besseren Urlaub zu Hause, und musste nicht so viel Geld ausgeben.


C. Der Baron von Münchhausen erzählt. Füllen Sie die Lücken mit den richtigen Formen der Verben im Präteritum ein. (Passen Sie auf: diese Verben sind schwieriger!)

Ich begann meine Reise nach Russland im Winter. Ich reiste zu Pferde, weil das am bequemsten war. Leider fühlte ich mich immer sehr kalt, weil ich nur leichte Kleidung trug. Plötzlich sah ich einen alten Mann im Schnee. Ich gab ihm meinen Mantel und ritt weiter. Bald wurde ich müde und hörte auf zu reiten. Ich machte die Zügel (=reins) vom Pferd an einen Baumast im Schnee fest. Dann legte ich mich hin und schlief. Als ich am anderen Morgen aufwachte, fand ich mich mitten in einem Dorf. Ich wusste zuerst nicht, wo mein Pferd stand. Ich kannte keinen Menschen in diesem Dorf, und ich fing an, traurig zu sein.


D. Gemischte Verben. Ergänzen Sie die Geschichte mit den richtigen Präteritumsformen der folgenden Verben:

    bringen     •     denken     •     kennen     •     nennen     •     rennen     •     wissen    


Anfang September brachte mich mein Vater zur Uni. Obwohl ich dort noch keinen Menschen kannte, hatte ich bald viele Freunde. Wir rannten von einer Party zur anderen, und hatten viel Spaß, aber wir dachten nur selten an unser Studium. Meine armen Eltern wussten bald nicht mehr, was sie mit mir tun sollten, und nannten mich einen richtigen Taugenichts (=good-for-nothing).


E. In der Kindheit. Was machten Sie, als Sie jung waren? Schreiben Sie 7-10 Sätze im Präteritum, und benutzen Sie Verben aus der Liste.

spielen, schlafen, einschlafen, aufstehen, wohnen, essen, trinken, besuchen, fernsehen, schreiben, lernen, sprechen, gehen, fahren, reisen, laufen, rennen, tragen, wissen, können, wollen, sollen, machen, dürfen, helfen ...


Ich spielte jeden Tag mit meinen Freunden. Ich schlief um 7 Uhr abends ein, und ich stand um 7 Uhr morgens auf. Ich wohnte natürlich bei meinen Eltern. Zum Frühstück aß ich immer Kindermüsli, und ich trank viel Schokomilch. Ich sah ziemlich oft fern, und ich schrieb manchmal auf die Wände. Ich lernte Klavierspielen, und ich sprach mit meiner Katze. Ich ging mit meiner Mutti in die Stadt, und ich fuhr meine Spielzeugautos um das Wohnzimmer. Wir reisten jeden Sommer irgendwohin mit der ganzen Familie. Ich lief nicht so viel, und ich rannte nie. Ich trug viele Kleider. Ich wußte nicht viel über Mathematik oder Geographie, und ich konnte nicht Deutsch sprechen. Ich wollte immer mit meinen Freunden spielen, aber ich sollte manchmal das Geschirr spülen. Ich machte keine Hausaufgaben, denn ich hatte keine! Ich durfte nicht Kaffee trinken, und ich half meiner Mutti mit der Hausarbeit.